Arbeitseinsatz 23. August 2014

Thema:  Arbeitseinsatz auf der Schmidtenhöhe 

Fotos:    NABU Koblenz und Umgebung/H. Strunk

Autor:    NABU Neuwied und Umgebung/H. Bollen

Ziel des Arbeitseinsatzes waren:

        ·    Neuanlage und Sanierung von Amphibienlaichgewässern

        ·    Schaffung von Ablaufrinnen

        ·    Freischneiden der Zaunanlage und des Wanderweges an der Querung

        ·    Entfernung von überhängenden Ästen und Gehölz an der Zaunanlage

        ·   Stabilisierung von Eckpfosten und Nachspannen des Drahtes

 

Am 23.08.14 trafen sich 19 bereitwillige Helfer (NABU-Mitglieder und auch Nichtmitglieder) am Planwagen auf der Schmidtenhöhe, unter ihnen auch als jüngste Teilnehmerin die (?)jährige Juliana, die im Laufe des Tages souverän den Aufsitzmäher steuerte. Nach Begrüßung und Einteilung der Arbeiten ging es los. Das Wetter spielte mit, es war warm (aber nicht zu heiß) und sonnig.

Einige der Helfer stellten selbstlos ihre privaten Arbeitsgeräte und den Kraftstoff zur Verfügung.

Mittags um 12:00 gab es am Planwagen Wurst und Brötchen für alle Helfer, danach ging es frisch gestärkt wieder ans Werk.

Gegen 16:00 Uhr war ein Großteil der Arbeiten erledigt und der Einsatz wurde mit einem weiteren Imbiss bei Kaffee und Plätzchen beendet. Um die noch offen stehenden Arbeiten in Angriff zu nehmen, wurde ein weiterer Arbeitseinsatz für den darauf folgenden Samstag vereinbart.

 

Ablauf des Arbeitseinsatz:

 

Mit Unterstützung eines 3t-Kleinbaggers wurden Amphibienlaichgewässer neu angelegt und bereits bestehende so saniert, dass sie das Wasser besser halten können. Dieses kommt den Molchen, Gelbbauchunken, Laubfröschen und Libellen zugute.

Im Zuge dieser Arbeiten wurden auch Ablaufrinnen neu geschaffen, um bei Stark- oder Dauerregen die Wassermassen besser lenken zu können.

Diese Aktion wird am bevorstehenden MVD-Wochenende mit schwererem Gerät fortgesetzt.

 

Mehrere Teams befreiten mit Freischneidern den Zaun vom Pflanzeneinwuchs. Bei besonders hartnäckigem Bewuchs, beispielsweise von Brombeerranken oder Weidengebüsch, kam auch die Kettensäge zum Einsatz. Dabei wurden 60% der 10 km langen Zaunanlage frei geschnitten, was eine bemerkenswerte Leistung ist! Zeitgleich wurden mit zwei Kettensägen und eine Heckenschere überhängende Äste und Gehölz, das zu dicht am Zaun stand, entfernt.

 

An gut zugänglichen Stellen wurden Wegränder und die Zaunanlage mit Hilfe eines Aufsitzmähers und eines Traktors mit Mähwerk vom Bewuchs befreit.

 

Andreas Haberzettl als „Zaungraf“ koordinierte das Nachspannen des Drahtes und die Entfernung überflüssiger Litzen und stabilisierte eigenhändig mehrere Eckpfosten.

 

Besonders wichtig war auch dieses Mal das Team in Hintergrund, das vor allem aus Petra bestand, die den Kontakt zwischen den einzelnen Arbeitsgruppen hielt, alle mit Kaltgetränken, Kaffee und selbst gebackenem Kuchen versorgte, die Abfolge der Arbeiten mit koordinierte, motivierte und gute Laune verbreitete und sich nicht zuletzt um die Verpflegung zum Mittags- und Nachmittagsimbiss im Planwagen kümmerte.

 

Allen Beteiligten herzlichen Dank für eine großartige Leistung!