Willkommen beim NABU Koblenz und Umgebung

Für Mensch und Natur

Der Naturschutzbund Deutschland e.V. - NABU - möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt. 

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Zuständigkeitsbereich der NABU Gruppe Koblenz und Umgebung (NABU/C. Salzmann)
Zuständigkeitsbereich der NABU Gruppe Koblenz und Umgebung (NABU/C. Salzmann)


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Tipps zum Umgang mit Wespen und Hornissen

Bild: NABU/Ulrich Vogl
Bild: NABU/Ulrich Vogl

Sommerzeit ist Wespen- und Hornissenzeit. Die wohl bekanntesten Wespenarten, die Deutsche Wespe und die Gemeine Wespe, gehören wie die Hornisse zu den sogenannten Sozialen Faltenwespen. Die in Staaten lebenden Tiere sind außerordentlich nützlich und ein wichtiger Bestandteil der Natur. Sie verfüttern Insekten wie Mücken, Fliegen und Bremsen an ihre Brut und tragen so zu einem ökologischen Gleichgewicht bei. Wespen und Hornissen dienen wiederum Vögeln wie z. B. Neuntöter, Bienenfresser und Wespenbussard als Nahrung. Mit dem Bau ihrer kunstvollen Nester beginnen die Königinnen im Frühjahr. Was vielen nicht bekannt ist: Die Nester der staatenbildenden Tiere sind nur einige Monate bewohnt. Im Spätherbst stirbt das jeweilige Volk ab, nur die neuen Königinnen überwintern. Alte Nester vom Vorjahr werden im nächsten Jahr nicht wieder besiedelt.

Die Nester von Hornissen und Wespen dürfen nur in Ausnahmefällen und mit besonderem Grund entfernt werden. Hornissen gehören nach der Bundesartenschutzverordnung zu den besonders geschützten Tierarten, und auch Wespen unterliegen dem Artenschutz. Muss ein Hornissennest entfernt werden, ist eine Genehmigung der Oberen Naturschutzbehörde (SGD Nord) erforderlich. Grundsätzlich hat eine Umsiedlung eines Nestes an einen Ort, wo die Tiere ungestört weiterleben können, immer Vorrang vor der Vernichtung.

In den meisten Fällen ist eine Entfernung des Nestes aber gar nicht notwendig, einige Verhaltensregeln sollten jedoch beachtet werden. So sollte ein Mindestabstand von mindestens drei Metern zum Nest eingehalten werden. Massive Störungen und Erschütterungen des Nestes und ein längeres Verstellen des Einflugbereichs sollten vermieden werden. Von den heimischen sozial lebenden Wespenarten interessieren sich lediglich die Deutsche Wespe und die Gemeine Wespe für unsere Speisetafeln. Auch die friedlichen Hornissen werden von Kuchen und süßen Getränken nicht angelockt und bereiten in der Regel auch keine Probleme.

Generell gilt: Wer von Wespen umschwirrt wird, sollte stets Ruhe bewahren und nicht nach den Tieren schlagen. Die Tiere sollten auch nicht angepustet werden, denn das im Atem enthaltene Kohlendioxid gilt ihnen als Alarmsignal. Nahrungsmittel sollten abgedeckt werden und Getränke aus undurchsichtigen Behältnissen können vorsichtshalber mit dem Strohhalm getrunken werden. Wer trotz allem einmal gestochen wird, sollte die Einstichstelle kühlen und eine halbe Zwiebel darauf legen. Bei Menschen, die unter einer Insektengiftallergie leiden, kann es zu heftigen allergischen Reaktionen kommen. In einem solchen Fall und bei Stichen im Mund-, Rachen- und Halsbereich sollte man sofort einen Arzt aufsuchen.

 

Bei Fragen zum Artenschutz und zur Umsiedlung bzw. Beseitigung eines Nestes können sich Bürgerinnen und Bürger direkt an die Unteren Naturschutzbehörden in den jeweiligen Kreisverwaltungen wenden.

 

Weitere Informationen zum Thema finden Sie hier.


Handys für Hummel, Bienen und Co.

Die NABU-Gruppe Koblenz und Umgebung sammelt ab Sommer 2022 vor Ort für die bundesweite Sammelaktion des NABU alte Handys, Smartphones oder Tablets.

 

Weitere Informationen finden Sie hier.


NABU- und Umweltstammtisch

Wir planen am 18.03.2022 einen offenen NABU- und Umweltstammtisch durchzuführen. Weitere Informationen und die Einladung finden Sie/Ihr hier: NABU- und Umweltstammtisch.


Igelschutz in Koblenzer-Gärten - zum Mitmachen!

Aktualisierung:

Die Aktion war ein voller Erfolg! Alle 30 Igelkästen wurden bei Interessenten in Koblenz und der Umgebung verteilt. 

Die NABU OG Koblenz und Umgebung bedankt sich bei allen Naturschützer*innen die sich an der Aktion beteiligt haben. 

NABU-Vorstand und Mitglieder der OG Koblenz und Umgebung mit dem Koblenzer Oberbürgermeister Hr. Langner
NABU-Vorstand und Mitglieder der OG Koblenz und Umgebung mit dem Koblenzer Oberbürgermeister Hr. Langner

Vorstand und Mitglieder der NABU-Gruppe Koblenz und Umgebung stellten bei einem Termin mit dem Koblenzer Oberbürgermeister, David Langner, eine Initiative zum Schutz von Igeln vor. Mit Hilfe einer Spende der Sparkasse Koblenz wurden 30 Igelhäuser erworben.

Diese sollen im kommenden Frühjahr in den Gärten interessierter Bürgerinnen und Bürger, die das Vorhaben unterstützen wollen, aufgestellt werden.  

 

Interessenten, die ein Igelhaus in ihrem Garten aufstellen wollen, können sich bei der NABU-Gruppe Koblenz und Umgebung über das Kontaktformular melden.

 

Weitere interessante Informationen zum Thema Igel finden Sie hier: Igelschutz in Koblenzer Gärten!

 


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Aktualisierungstermin:  27.04.2022